Yoga: eine lange Geschichte

Yoga besitzt in der reichhaltigen indischen Kultur eine rund 7000jährige Tradition. Yoga und der Hinduismus, einer der ältesten Religionen auf der Welt, haben sich gegenseitig befruchtet. Später beeinflusste Yoga den Buddhismus. Auch hier sind die Gemeinsamkeiten frappierend.

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Yoga: eine kurze Definition

Yoga wird in den Sutren des Patanjali aufgeführt, wo die acht Glieder des Yogapfades erläutert werden. Die Ziele von Yoga sind die Bewusstseinswerdung sowie die Selbsterkenntnis. Nur derjenige könne seine Ziele erreichen, der auf vielfältige Weise an sich arbeitet. Yoga bedeutet Arbeit an sich selbst auf einer ganzheitlichen Ebene, die körperliche, geistige und religiöse Komponenten in sich vereint. Genauso wichtig ist die Gleichsetzung von Seele, Geist und Körper. Somit befindet sich Yoga in einer engen Verwandtschaft mit der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und der orientalisch-persischen Heilkunde.

Die Elemente von Yoga

Yoga besteht aus zahlreichen Atem-, Körper- und Entspannungsübungen, die im Lehrgebäude des Pranayamas zusammengefasst sind. Dem Pranayama nach werden Körper, Geist und Seele durch Atemübungen zusammengeführt. Die Selbsterkenntnis wird durch Meditation erreicht und findet im Sanjaya ihren Ausdruck. Wer sich auf die Philosophie einlässt und diese durchdringen kann, nimmt Kontakt mit seinen inneren Schwingungen auf und erfährt mit der Intuition eine Bewusstseinsebene, die wesentlich tiefer in die Geheimnisse dieser Welt eindringt als dies das bewusste Denken über die Ratio zu tun vermag.

Was Yoga bewirken kann

Durch die meditativen Übungen stärkt der Teilnehmer seine Konzentrationsfähigkeit. Außerdem ist mit einem geistigen Vitalisierungsprozess zu rechnen. Yoga beugt wirksam Ängsten, Nervosität, Unruhe, Zwängen und Depressionen vor und wirkt auch akut gegen diese Befindlichkeitsstörungen. Überdies wird durch die Atemübungen der Parasympathikus aktiviert, was den Stressnerv Sympathikus unterdrückt.

Die Körperübungen wiederum haben messbare Auswirkungen auf die Flexibilität der Muskulatur. Da die Sauerstoffaufnahme durch die Atemübungen verbessert wird, findet eine körperliche Entgiftung statt, die das Herz-Kreislaufsystem stärkt. Sowohl die körperlichen als auch die geistigen Übungen sind eine wunderbare Prophylaxe gegen Kopf- und Rückenschmerzen aller Art. Diejenigen, die eine gewisse Erfahrung mit Yoga haben, schwärmen besonders vom Zustand des inneren Friedens, der gleichzeitig das Immunsystem auch gegenüber körperlichen Erkrankungen kräftigt.

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